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Existenzgründung
Wer lange Zeit ohne Arbeit ist, ohne einer sinnvollen Beschäftigung, bei dem wird der  Gedanke, die Umsetzung und Durchführung in die Selbständigkeit immer mehr zunehmen.

Doch ganz so einfach und gefahrlos ist dieser Weg "aus Hartz IV" in die Selbständigkeit nicht.

Wer diesen Sprung wagt, der sollte folgende Hinweise beachten und über Grundkenntnisse in der Wirtschaft verfügen. Diese sind im einzelnem folgende:

 1) Buchhaltung
 2) Kaufmännischer Schriftverkehr
 3) kaufmämmisches Rechnen
 4) Oraganisationstalent
 5) Geduld, Ausdauer
 6) Durchsetzungsvermögen
 7) teilweise Steuerrecht MwSt/Ust/Vorsteuerabzugsberechtigung
 8) Sozialversicherungen z.B.Rentenversicherungen
 9) Marktanalyse/ Absatzwege/Kundengewinnung
10) Werbestrategien
11) Vertragsrecht/Firmenrecht
12) Eigenkapital /Maschinen

um nur einige  aufzuzählen.

Beispiel: Teil 1 Frau Clever möchte sich  mit einem kleinen Unternehmen selbständig machen. Über Eigenlapital in Form von Sparanlagen verfügt sie nicht. Sie verfügt aber auf Grund ihres Hobbys über Maschinen, Waren und dem geeigneten Arbeitsraum. Wir nehmen mal an, es handelt sich hierbei um ein XX Unternehmen. Da sie von ihren Bekannten und Freundeskreis, für Ihre Arbeiten eine kleine Aufwandsendschädigung erhält, stellte sie fest: Ihre Einnahmen in der Woche  liegen zwischen 30,- € bis 130,- €. In ihrem Bekanntenkreis sprach es sich sehr schnell herum, dass Frau Clever gute Arbeit macht und auch für der kleinen Haushaltskasse, keine große Belastung darstellt, wenn man ihre Dienste in Anspruch nimmt.

Frau Clever überlegt und macht sich folgende schriftliche Notizen

Sie errechnet den monatliche Gesamtumsatz aus und nimmt als Wert 130 € multipiziert ihn mit der Anzahl der Wochen im Monat Juli (der hat nach ihrer Rechnung 5 Wochen) und würde einen Ertrag von 650,- € erhalten. Das Ganze  mal 12 Monate und sie kommt auf  7.800,- € Jahresumsatz. Frau Clever freut sich und ist guter Dinge für ihre Selbständigkeit.
Wenn sie jetzt in die Selbständigkeit geht, bekommt Frau Clever ganz große Probleme die meistens in die vorprogramierte Insolvenz führen.

"Liebe Frau Clever diese Rechnung ist falsch"

Um ihren tatsächlichen Umsatz zu errechnen, müssen sie nach dem kaufmännischen Kalenderjahr gehen, welcher aus 360 Tagen besteht. Auch der von ihnen angesetze Wert zur Errechnung ihres Umsatzes ist falsch. Es handelt sich hierbei um den Höchstwert eines Wochenumsatzes, auch der kleineste Wert ist hierbei falsch als Rechnungsgrundlage. Die Wirtschaft unterliegt immer der Umsatzschwankung. Mal steigt sie, mal fällt sie.
Es ist besser einen Mittelwert zu errechen. Sie addieren:
 30+130 : 5 Arbeitstage = 32
Liebe Frau Clever, sie müssen pro Tag 32 € erwirtschaften damit ihr Wochen - Höchstumsatz kontinuierlich bleibt. Sie rechnen weiter: 32€ x 360 Tage und erhalten einen voraussichtlichen Jahresumsatz von 11.520 €. So entsteht eine Differenz zu ihrer Rechnung von 3.720 € zu ihrem Nachteil..
Frau Clever hat aber gute Aussichten, dass mit der richtigen Unterstützung in ihrem Fall einer Unternehmensberatung, ihr Wunsch nach einer Selbständigkeit doch noch in Erfüllung gehen kann.

Frau Clever hat gute Werbetrommeln die für ihren Umsatz sorgen. Zum einen sind es die Bekannten und Freunde, die mit ihrer Leistung sehr zufrieden sind und zum anderen, sie wird weiter empfohlen mit der Resonanz, neue Kunden nehmen ihre Dienstleistungen in Anspruch. Auch verfügt Frau Clever über Maschinen und Arbeitsmaterialien die sie in die Unternehmensgründung als soganenntes Eigenkapital mit einbringen kann. Da der Arbeitsraum sich in ihrem Einfamilienhaus befindet, hat sie zusätzliches Glück. Auch in der angemieteten Wohnung ist ein seperater Arbeitsraum immer von Vorteil.

Aber hierzu wendet Euch bitte an Unternehmensberatungen und Steuerberatern.

der unten stehende Link beinhaltet alles was ihr über Existenzgründung wissen müsst. Wenn Ihr Euch nicht traut und Selbstzweifel habt, wir schlagen die Brücke zwischen Euch und der Unternehmensberatung.

http://www.existenzgruender.de/

Frau Clever Teil II

Was jetzt Frau Clever unbedingt beachten muss, bevor sie weiterhin sich über ihre errechneten 11.520 € erfreuen kann, sind  die sogenannten Fix-Kosten unveränderbare Kosten. Diese sind immer:

1) Beiträge zu Verbänden z.B. Industrie und Handelskammer, Handwerkskammer usw
2) Sozialbeiträge z.B Krankenversicherung, Rentenversicherung, Abreitslosenversicherung
3) Beiträge zur Berufsgenossenschaft
4) Büromiete
5) Energieversorgungskosten z.B. Wasser, Strom. Gas
6) Materialbeschaffungskosten. Einkauf, Versandkosten usw.
8) Büromaterialien (Briefumschläge, Porto, Papier, Druckerpatronen usw
9) Telefonkosten z.B. ISDN, DSL, analog Telefon, Handykosten, Kosten zur Hompage usw.
10) Werbekosten. Warnung! keine Unternehmesberatung nimmt es ab, wenn es heißt:
"Ich brauche keine Werbung "


das sind die für das Unternehmen gewesen.....und jetzt noch die privaten Ausgaben

Ok, als Hartz IV Empfänger muß man nun wirklich nicht groß rechnen um zu wissen welche Ausgabe im Monat anfallen, je nach Anzahl der Familienmitgliedern in einer Bedrafsgemeinschaft. Also gehen wir mal davon aus, dass  Frau Clever Single ist und daher passend zur Wohnung mtl. 630,- € hat. Als nächstes gehen wir davon aus, dass Ihre Geschäftsausgaben (bei Selbständigkeit) nur Materialbeschaffung mtl. 260,-€ betragen, dieser Betrag unterliegt auch den wirtschaftlichen Schwankungen. Frau Clever hat daher  mtl. Ausgaben von ca 890,- €. Um schon allein diesen Teil zu erwirtschaften müsste Frau Clever einen monatlichen Umsatz von geanu 29,666 €/Tag erzielen. (kaufmännischer Monat hat 30 Tage) Nun zum härteren Teil in die Selbständigkeit. Die fixen Kosten haben ergeben Frau Clever muß pro Tag mindesten noch zusätzlich zwischen 30 und 60 € erwirtschaften.

Frau Clever überlegt jetzt; 32 € die ich jetzt schon erwirtschaftet habe ...... 29,666 rund 30,-€ private Ausgaben inkl. Materialkosten + Fixekosten (Mittelwert) in Höhe von 45,-€ = 75,-€ / Tag an Umsatz, die ich erbringen muß um alle Ausgaben zu tilgen!!!

Macht Euch selber einen sehr großen Gefallen, seid ehrlich bei der Berechnung zu Euch......noch eine kleine Unterstützung zu Eurer Überlegung Selbständig....ja/nein.

Wenn Ihr alle anfallenden Ausgaben  ermittelt habt, dann addiert sie zusammen ( monatliche Ausgaben + vierteljährliche Zahlungen +  jährliche Zahlungen), diese Gesamtsumme wird durch 360 Tage geteilt, dann bekommt Ihr den tatsächlichen Wert errechnet, den Ihr unbedingt am Tag erwirtschaften müsst
 um alle anfallenden Kosten decken zu können.

Sehr, sehr wichtig für Euch ist es: " sich nicht auf die staatliche Förderung zu verlassen" bei allen Berechnungen lasst diese finanzielle Spritze außer acht. Dieses Geld steht Euch nur einer kurzen Zeit zur Verfügung und dann müsst Ihr richtig auf Euren Beinen stehen können. Fangt damit bei Eurer Überlegung an. Nicht, dass wir uns eines Tages bei der ARGEN oder KoBa´s wieder treffen mit den Worten dumm gelaufen

Eure Ute Steffen



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